Infektionsmedizin in Freiburg

Dr. Susanne Usadel
Ärztliche Leitung

Fachabteilung und Zweigpraxis • MVZ Clotten
Labor Dr. Haas, Dr. Raif & Kollegen GbR

Sprechzeiten

Montag:
8.00 – 10.30 Uhr I 14.00 – 18.00 Uhr

Dienstag
8.00 – 15.00 Uhr

Mittwoch
8.00 – 12.30 Uhr

Donnerstag
8.00 – 10.30 Uhr I 15.00 – 19.30 Uhr

Freitag
10.00 – 15.00 Uhr

Fachabteilung Infektionsmedizin – Team

Dr. Susanne Usadel

Dr. med. Susanne Usadel

Allgemeinmedizin Infektiologie (DGI)

Dr. med. Matthias Müller

Dr. med. Matthias Müller

Innere Medizin • Infektiologie (DGI)
Epidemiologie • Klinische Studien

Ulrike Disch

Ulrike Disch

Medizinische Fachangestellte

Tina Mattmüller

Tina Mattmüller

Leitende Medizinische Fachangestellte

Johanna Strub

Johanna Strub

Medizinische Fachangestellte

Anfahrt / Kontakt

Kontakt

Telefon: 0761 – 389 2720
Fax: 0761 – 389 2721
Mail: praxis@infmed-freiburg.de

Öffentliche Verkehrsmittel

Straßenbahnhaltestelle “Elsässer Straße”
Straßenbahnlinie 4 • Richtung Messe

Anschrift

Zweigpraxis der MVZ Clotten GbR • Fachabteilung Infektionsmedizin
Berliner Allee 29 (Gartengeschoss (GG)) • 79110 Freiburg

Leitbild

Es ist unser Anliegen, Patienten mit Infektionserkrankungen ganzheitlich zu betreuen.
Die Behandlung aus medizinischer Erfahrung und nach dem jeweils neuesten Stand ärztlichen Wissens ist unsere Basis.
Die psychosoziale Beratung und soziale Betreuung soll unser Angebot wo notwendig ergänzen.
Wir berücksichtigen die regelmäßig überarbeiteten nationalen und europäischen Leitlinien für eine individualisierte Therapie.

Die persönliche, vertrauensvolle und respektvolle Zusammenarbeit soll dem Patienten einen wertneutralen Umgang mit seiner Erkrankung ermöglichen.
Die Zusammenarbeit mit den anderen Fachdiziplinen wird an den Bedürfnissen unserer Patienten ausgerichtet.

Dr. Susanne Usadel
Ehrenamtliche Vorstandsarbeit Akademie für Infektionsmedizin
(www.akademie-infektionsmedizin.de)

Die Akademie für Infektionsmedizin hat sich zur Aufgabe gemacht, Veranstaltungen im Rahmen des Curriculums „Infektiologe DGI“ durchzuführen. Ziel ist es, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln, die für die Tätigkeit als Infektiologe in Klinik und/oder Praxis notwendig sind.
Aber auch die Antibiotic Stewardship Initiative, kurz ABS Initiative, der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie und Abteilung Infektiologie am Universitätsklinikum Freiburg wird in der Akademie koordiniert (www.antibiotic-stewardship.de). Die ABS-Initiative bietet Informationen zu Projekten und Maßnahmen sowie einen Erfahrungsaustausch rund um den sinnvollen Einsatz von Antibiotika in Krankenhäusern.
Als Mitglied des Vorstandes ist Frau Dr. Usadel an der Durchführung und Organisation der Fortbildungsmaßnahmen beteiligt und leitet außerdem die Geschäftsstelle in Berlin.

positiv schwanger bietet gesundheitliche Information zum Thema HIV und Schwangerschaft. Im Vordergrund stehen dabei HIV-positive Menschen mit Kindern bzw. Kinderwunsch. Gleichzeitig will der Film das Thema in der Öffentlichkeit verankern, denn eine HIV-Infektion ist oft noch ein Tabu. Ängste und Schuldzuweisungen bestimmen bei vielen Menschen das Denken und Ausgrenzung ist die Folge. Dies trifft eine Schwangere bzw. eine Mutter doppelt, da auch ihr Kind stigmatisiert wird.

 positiv schwanger will aufklären und Ängste abbauen. Seit Sommer 2016 ist der Film auf dieser Webseite kostenlos veröffentlicht. Für den Film interviewten wir Menschen mit HIV, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Fragen zum Thema Schwangerschaft und HIV schildern. Unsere Wunschinterviewpartner waren entsprechend eine HIV-positive Mutter, ein diskordantes Paar (d.h., einer ist HIV-positiv, der andere nicht) und eine Frau mit Migrationshintergrund.
Experten erläutern die medizinischen und psychologischen Hintergründe. Frau Dr. Annette Haberl, Leiterin des größten Mutter-Kind-Zentrum für HIV-positive Frauen in Frankfurt und Frau Dr. Susanne Usadel, Infektionsmedizin Freiburg erklären medizinische Zusammenhänge, Grafiken und Grafikanimationen unterstützen dabei die wissenschaftlichen Informationen. Ein psychologischer Experte schildert die Unterstützungsmöglichkeiten durch Beratungsstellen.“

Zitat der Webseite www.positiv-schwanger.de

Ein weiteres, ehrenamtliches Projekt, dass Frau Dr. Usadel medizinisch verantwortet, ist das Modellprojekt einer Verzahnung zielgerichteter Präventionsberatung, Vorsorge, Diagnostikmöglichkeit und medizinischer Versorgung von sexuell übertragbaren Infektionen (STI): man kann sich abendlich, anonym, ohne Termin testen lassen: der Checkpoint plus Freiburg – Zentrum für sexuelle Gesundheit.

Der anonym getestete „Klient“ kann bei Diagnose einer STI dem medizinischen Versorgungssystem direkt als „Patient“ zugeführt werden. Das ist das „plus“ des Checkpoints und begründet den Modellcharakter. Die Verzahnung der psychosozialen Beratung und ärztlichen Arbeit wird auch in den neuen medikamentösen Präventionswegen wie bspw. der Präexpositionsprophylaxe (PrEP-Einnahme von Medikamenten vor einem Risikokontakt) sichtbar.
Das „plus“ – das Angebot der ärztlichen vor-Ort-Versorgung wurde durch die dagnä e.V. (Dr. Usadel) entwickelt und wird mit Hilfe von Nebenbetriebsstätten für niedergelassene Ärzte garantiert. Neben einem niederschwelligen und zeitnah erreichbarem Angebot, können so lange Wege und Streuverluste bei einer Diagnose verhindert werden. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg ist damit ein wichtiger Partner des Modellprojektes.

Ein weiterer Partner ist das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg: mit Hilfe des Ministeriums und aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg wird das Modellprojekt unterstützt.
Eine wissenschaftliche Evaluation ist jetzt in Form eines Vergleiches „ländliche Region“ Freiburg versus „fast-track city“ Berlin durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, Frau I. Perea (Referatsleiterin, Referat 322  “Strategie der HIV/AIDS-Bekämpfung” ) möglich: der Checkpoint plus Berlin basiert auf der adaptierten Großstadtvariante. Die dagnä e.V. war auch hier maßgeblich für die Entwicklung des ärztlichen „plus“ verantwortlich (Dr. A.Baumgarten).
Wissenschaftlich geleitet wird das Freiburger Projekt von Prof. Dr. Rieg und Dr. Müller, Abteilung Infektiologie am Universitätsklinikum Freiburg.

Präexpositonsprophylaxe (PrEP) und Postexpositionsprophylaxe (PEP)

PrEP

Sollten Sie sich für die PrEP interessieren, dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Haben Sie medizinische Probleme unter der PrEP, vereinbaren Sie einen Termin bei uns. Hierfür haben wir zeitnahe Termine.
Sollten Sie bereits PrEP-User sein und brauchen einen PrEP-Check, vereinbaren Sie bitte einen Termin in der Terminsprechstunde des Freiburger Checkpoints:
Telefon: Telefon: 0761 151 46 64 44, E-Mail: team@checkpoint-freiburg.de, Webseite: www.checkpoint-freiburg.de)

PEP

Die Postexpositionsprophylaxe nach einer wahrscheinlichen HIV-Exposition ist immer ein möglicher Notfall. Melden Sie sich bitte schnellstmöglich zur Einschätzung des Risikos und dann Entscheidung einer medikamentösen PEP.

Dr. Susanne Usadel
Ehrenamtliche Vorstandsarbeit dagnae e.V.
(www.dagnae.de)

Frau Dr. Usadel war von 2009 – 2018 Mitglied der dagnä e.V. (Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassene Ärzte In der Versorgung HIV-Infizierter). Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war die Verbesserung der Versorgungssituation HIV-positiver Frauen in Deutschland. Im Februar 2016 konnte sie die Ergebnisse zur Versorgungssituation HIV-positiver Frauen in Deutschland auf dem „6th International workshop on HIV and women“ in Boston vorstellen (http://www.dagnae.de/project/3a-analysen-nr-5-nr-6/).
Die Fortbildung Medizinischer Fachangestellter (MFA) in HIV-Schwerpunktpraxen wird unter der Leitung von Frau Dr. Usadel erfolgreich durchgeführt (mehr dazu). So kann eine qualifizierte Versorgung in den HIV-Schwerpunktpraxen angeboten werden. Nach ihrem Ausscheiden ist sie weiter in der Vereinsarbeit aktiv.

Versorgung von Menschen mit HIV-Infektion und HIV-assoziierten Erkrankungen

Die Fachabteilung Infektionsmedizin betreut auch Menschen mit HIV-Infektion und AIDS-definierenden Erkrankungen als Folge einer fortgeschrittenen HIV-Infektion.
Eine Terminvereinbarung zu einem Gespräch nach HIV-Erstdiagnose sollten Sie sehr zeitnah bei uns vereinbaren (0761-389 2720 + praxis@infmed-freiburg.de), um die vielleicht einsetzende Angst durch Information und Aufklärung zu verlieren. HIV ist heute für den Großteil der Patienten eine chronische Erkrankung mit kaum eingeschränkter Lebenserwartung.
Eine langfristige Betreuung und medizinische Versorgung gewährleistet Frau Dr. Susanne Usadel seit den 80er Jahren. Damit reicht Ihre Erfahrung in die Anfänge der HIV-Erkrankung zurück.
Auch bei einem Umzug nach Südbaden stehen wir Ihnen gern zur weiteren Betreuung und Steuerung der antiretroviralen Therapie zur Verfügung.
Genauso übernehmen wir gern medizinische Kontrollen, wenn sich nur zeitweise in Süddeutschland aufhalten.
In Zusammenarbeit mit der Abteilung Infektiologie (Leitender Arzt Prof. Dr. med. W.V. Kern), Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Freiburg ist auch ein möglicherweise stationäre Betreuung jederzeit gesichert.
Die Fachabteilung für Infektionsmedizin führt Studien im Bereich der HIV-Infektion durch. Neue Antiretrovirale Medikamente als auch neue Therapieformen können so angeboten werden. Sprechen Sie uns gerne an.